"Le théâtre des élèves heureux“
Dienstag, 23. März 2010: Fünf Tage nach der erfolgreich überstandenen schriftlichen Abiturprüfung sitzt der Französisch-LK Menzel erstmalig wieder zusammen und startet Hals über Kopf seine nächste Mission. Nachdem der 6er Französisch-Kurs von Frau Bauer die Großen im Januar anlässlich des 7. Deutsch-Französischen Tages mit einer kleinen Gesangseinlage überrascht hatte, wollen sich die 13er nun auf besondere Art und Weise revanchieren und basteln fieberhaft an einer eigenen kreativen Idee. Allerdings stellt sich ziemlich schnell heraus, dass die Gesangskünste der Großen wohl bei Weitem nicht ausreichen, um der Darbietung der Kleinen ernsthaft Konkurrenz machen zu können. Und so sehen sich die neun LKler gezwungen, sich auf ein anderes künstlerisches Gebiet vorzuwagen: Die Schauspielerei. Doch damit die Sechstklässler ihre bereits erworbenen Französischkenntnisse ebenfalls ein wenig unter Beweis stellen können, entscheidet man sich nicht etwa für ein kurzes Theaterstück, sondern dafür, die von den Kleinen schon gelernten Vokabeln pantomimisch darzustellen.
Zwei Wochen und eine lustige Übungsstunde später ist es dann schließlich soweit und die 13er werden von Frau Bauer und ihrem Kurs mit einem eigens gemalten Tafelbild herzlich begrüßt. Die nun folgende Viertelstunde vergeht wie im Flug und ist für alle Beteiligten ein äußerst amüsantes Erlebnis. Während die Großen sich auf hin und wieder doch etwas fragwürdige Weise darum bemühen, Vokabeln wie „Mathelehrer“, „Monster“ oder „Großeltern“ zu veranschau-lichen, stehen die Kleinen beim Raten doch das ein oder andere Mal vor einem Rätsel. Aber wie es sich für echte Französischliebhaber gehört, geben Frau Bauer und die LKler nicht so schnell auf und am Ende ist schließlich allen 23 Sechstklässlern klar, was genau die seltsam durch den Klassenraum zappelnden Abiturienten eigentlich von ihnen wollten. Schwer begeistert verabschieden sich Frau Menzel und ihre 9 „Schauspieler“ dann schließlich von ihren mittlerweile erst richtig aufgetauten Freunden und zurück bleibt die Erinnerung an ein zwar kleines, aber dafür umso feineres Projekt, bei dem sich Groß und Klein dank der französischen Sprache ein weiteres Mal auf äußerst charmante Weise näher gekommen sind.
Alisa Schulte, Jahrgangsstufe 13
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