Preacherscup in Paderborn 2008
Paderborn
Am 27.04 war es
mal wieder so weit. Voller Vorfreude durften die Saints aus Fritzlar an diesem
Sonntagmorgen nach Paderborn reisen. Anlass war der traditionsreiche
Preacherscup, bei dem sich Mannschaften aus weiten Teilen Deutschlands treffen,
um im Softball (eine Variante das Baseballs) gegeneinander anzutreten. Zwar
steht hier eindeutig der Spaß an der Sache im Vordergrund, doch dies minderte
nicht im geringstem die Motivation mit der hier alle Spieler zu Werke gehen.
Aufgrund einer stark gestiegenen Anzahl der gemeldeten Mannschaften konnte
dieses Jahr zum ersten Mal in 2 getrennten Gruppen gespielt werden, wobei
anschließend die beiden Gruppenersten das Finale austragen sollten. Doch dafür
rechneten sich die sonst so optimistisch denkenden Saints nur Außenseitenchancen
aus, zu professionell und eingespielt waren die durchweg aus erfahrenen,
erwachsenen Spielern bestehenden Mannschaften. So viel wie möglich lernen
lautete deshalb das Motto der Ursulinenschulmannschaft, denn im Laufe des
letzten Jahres waren viele neue Spieler ins Team der Saints gedrungen, die an
diesem Tag zum ersten mal das begehrte Trikot überstreifen durften.
Gleich im ersten Spiel des Tages ging es für Fritzlar gegen die Allstars. Es war
ein Spiel, das von vielen Runs geprägt wurde. Zu löchrig zeigte sich das
Fielding auf beiden Seiten. Nachdem die Saints anfangs noch in Führung lagen
wurden sie im 3. Inning förmlich überrannt 8 Punkte konnte der Gegner erringen
und so war es letztlich unmöglich das Spiel noch einmal zu drehen. So hieß es am
Ende 14 zu 12 für die Allstars.
Gegner im 2.
Spiel sollten die Peanuts sein. Zur Freude Trainer Skibbes konnten grobe Fehler
nun vermieden werden. Es lief schon deutlich besser und man hatte das Gefühl,
bei den Neulingen wäre die Nervosität zum größten Teil eingedämmt. Doch ganz
abstellen konnte man die Fehler im Fielding leider auch nicht. Immer wieder
schlich sich die ein oder andere unüberlegte oder überhastete Aktion ein. Und da
die Peanuts, mit einem sehr starken Pitcher eingereist waren, der den Saints das
schlagen erheblich schwerer machte als im Spiel zuvor, musste man auch in der
2. Begegnung als Verliere (2:4) vom Platz gehen.
Verärgert war man im ganzen Team über die 2 vergebenen Chancen nun sollte alles
besser werden in Spiel 3. Doch es war wie verhext bei den Saints, zwar zeigte
man wieder ein durchaus ansehnliches Spiel mit dem der Trainer größtenteils
zufrieden sein konnte. doch auch hier zogen die Saints noch einem harten Kampf
den kürzeren und unterlagen knapp.
Es stand das letzte Spiel der Gruppenphase an und obwohl es praktisch um nichts
mehr ging trauten die Zuschauer ihren Augen nicht. 10-3 führten da die
Fritzlarer und alle sahen in ihnen den sicheren Sieger. Doch der Schein trügte.
Durch eine Vielzahl von unnötigen und dummen Fehlern machte man sich den hart
herausgespielten Vorsprung wieder zu Nichte. Deutlich merkte man einigen jungen
Akteuren die Nervosität und Unerfahrenheit an. Und so schafften die Padres das
Unmögliche, sie schafften den Ausgleich. Nur dank eines wunderschön, wie aus dem
Lehrbuch ausgeführten Doubles durch Centerfielder Sievert, konnte man das
Unentschieden festhalten.
Es war mittlerweile schon früher Abend und alle Akteure auf dem Platz hatten viele anstrengende Stunden in der Hitze hinter, sich als das letzte Spiel für die Fritzlarer begann. Platz 5 wollte man sich holen und das schaffte man auch. Denn nun konnte man endlich mal das im Training lange Zeit Einstudierte umsetzen. Sowohl am Schlag wie auch im Feld lief das Spiel zu Gunsten der Saints. Mit 10:1 sprang am Ende doch noch der so ersehnte wie auch verdiente Sieg heraus. Und so konnte man zum Schluss erhobenen Hauptes die Heimreise antreten.
Trainer Skibbe wertete einmal mehr das Turnier als wichtige Saisonverbereitung und war sichtlich über die Fortschritte im jungen Team der Fritzlarer erfreut.
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