Ursulinenschule Fritzlar

Mediasurfer 2008

Die Nominierung der Ursulinenschule mit dem Filmbeitrag "Gesicht zeigen gegen rechts" beim Wettbewerb "Mediasurfer" erfolgte am Mittwoch, 29.04.09 in Kassel.

               

               

               

Seit 2003 wird alljährlich der Medienkompetenzpreis Hessen, kurz „Media Surfer“, verliehen. Dieses Jahr war seit längerem auch wieder eine Delegation unserer Schule zum Endausscheid eingeladen. Da der erste Anlauf mit unserem Projekt „Gesicht zeigen gegen Rechts“ einen Preis zu gewinnen fehlschlug, hofften wir nun etwas gewinnen zu können. So  fuhren wir am Mittwoch, den 29.April 2009, nach Kassel um an der Verleihung teilzunehmen, die an keinem passenderen Ort als dem Capitol-Kino stattfinden konnte. Nachdem wir ein paar Fotos geschossen hatten, begaben wir uns in den Kinosaal und die Verleihung begann. Zu Anfang gab es dann gleich eine Überraschung, denn der Moderator war niemand geringeres als Christoph Biemann, bekannt durch die „Sendung mit der Maus“. Zu Beginn hielt Herr Professor Wolfgang Thaenert, Direktor der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien, eine Rede in der er die zahlreiche Beteiligung und hohe Qualität der Beiträge lobte. Danach ging es auch schon los.

Der Media Surfer wird in 4 Altersstufen vergeben und das hieß für uns, die wir in der letzten Altersklasse an den Start gingen, geduldig sein zu müssen. Den Hauptpreis in der ersten Kategorie (Altersgruppe bis 6 Jahre) gewann die Evangelische Kindertagesstätte Berliner Straße in Marburg mit dem Projekt „Anders sein“. Die Kinder vertonten hierbei ein Bilderbuch mit dem Titel „Irgendwie anders“, da in dieser Einrichtung viele unterschiedliche Ethnien und Sprachen aufeinander treffen. In der nächsten Kategorie (Altersgruppe bis 10 Jahre) gab es sogar zwei Siegesprojekte. Diese waren zum einen  „Das Hexenessen & Das entscheidende Fußballspiel im Zauberland“ vom Kinder- und Jugendhaus Waldkolonie SKA e.V. in Darmstadt und die Schule am Wall in Kassel mit dem Projekt „Der Josa mit der Zauberfidel“.Weiter ging es mit der dritten Kategorie (Altersgruppe bis 15 Jahre) hier gewann die Schwanthalerschule aus Frankfurt mit dem Beitrag „Klasse 6a im Werbefieber – Kinder analysieren Werbung und produzieren Clips“. Der Titel verriet direkt die Arbeitsweise mit der die Jugendlichen an das Thema herangingen, um dann mit den vorher gewonnenen Erkenntnissen ihren eigenen Werbespot zu produzieren. Er handelte von einem multifunktionalen Handy, dass in jeder Situation helfen konnte. Nun folgte die vierte Kategorie (Altersgruppe bis 18 Jahre) und die Spannung wuchs. Sollten wir tatsächlich den zweiten oder gar den ersten Platz belegen? Also ging es los mit der Prämierung des zweiten Platzes, diesen belegte die Martin-Buber-Schule aus Gießen mit dem Projekt „Wo der Pfeffer wächst“. Hierbei handelt es sich um eine Schule für praktischbildbare Kinder und Jugendliche, die einen Musikclip zu dem Lied „Wo der Pfeffer wächst“ von den Wise Guys. Jetzt kam es zur Verleihung des ersten Preises, Hände wurden feucht und die Gliedmaßen begannen zu zittern, doch die Ernüchterung folgte schnell und die Anspannung war verflogen. Den ersten Preis gewann die Albert-Einstein-Schule Maintal für das Projekt „Hinter den Gleisen“. Dieses exzellente Werk war ein Film über die Judenverfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus und technisch sowie thematisch großartig gemacht. Zuletzt wurde noch ein Sonderpreis, unter dem Thema „Realität oder Täuschung? Ist Manipulation erlaubt?“, verliehen. Dieser ging an die Gesamtschule Melsungen, wo sich Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Bildmanipulation befassten und selbst manipulierte Bilder kreierten. Nach der Verleihung lud der Veranstalter noch zum Buffet ein und wir schlugen uns vor der Heimreise noch einmal kräftig die Mägen voll und einige von uns ergatterten noch ein Autogramm von Christoph von der „Sendung mit der Maus“.

Nach einer langen Preisverleihung kann man trotzdem sagen, dass es sich gelohnt hat. Denn unter 12 Beiträgen aus ganz Hessen gehörten wir immerhin zu den 4 Nominierten, also den 4 besten Projekten. Besonderen Dank möchte ich an dieser Stelle, im Namen aller Beteiligten, an Herrn Edelmann aussprechen, der uns während der Dreharbeiten beaufsichtigte und uns am Schluss der Aufnahmephase mit Essen und Getränken versorgte.
Zu guter Letzt erwähne ich noch die Namen derer, die bei diesem Projekt mitgewirkt haben: Malte Fax, Hannah Freudenstein, Alexander Hahn, Dimitri Hess, Marvin Krapp, Hanna Prior, Nils Reinhold, Julian Richberg, Chrstian Schneider, Jannik Stremtzne, Johannes Wahl, Benedikt Wefing und Dominik Zienkiewicz.

Jannik Stremtzne

 

http://www.lpr-hessen.de/default.asp?m=345&s=2009