| Medien machen Schule |
Alle Beteiligten des Filmworkshops waren sich einig darüber, dass sie solch eine Veranstaltung sofort wieder belegen würden. „Wo gab es so etwas vorher denn schon einmal? Hier konnte man mit einem echt professionellen Equipment seinen eigenen Sendebeitrag filmen, mit netten kompetenten Medienfachfrauen/ männer zusammen arbeiten, die echt cool drauf waren anders als die anderen Lehrer und man hat eigentlich eine ganze Menge dazu gelernt, was alles für einen journalistischen Sendebeitrag wichtig ist“. So der Tenor der Zehnklässler aus der Ursulinenschule, die an dem Projekt „Medien machen Schule“ teilnahmen. Obwohl das Projekt, da alle drei Klassen des Gymnasialzweiges eingebunden waren, sich vom 29.3. bis zum 16.5.06 über sieben Wochen erstreckte, tat das der Attraktivität keinen Abbruch. Im Gegenteil die Parallelklassen waren dadurch vor informiert und die Erwartungshaltung war umso höher. Es war genau dieser Effekt der spielerischen Konkurrenz über die gesamte Jahrgangsbreite ausgeweitet, der die einzelnen Arbeitsgruppen enorm anspornten, den anderen etwas ganz Besonderes zu bieten. Besonders die Mädchen, die sich gegenüber den Jungs in solch technischen Aktivitäten oftmals zurück gedrängt fühlen, zeigten bei der Produktion der Magazinbeiträge ein überdurchschnittliches Engagement und besonderen Erfolg. Jede Klasse durchlief einen inhaltlich und zeitlich festgelegten Parcour, der mit einer Einführung in das journalistische Basiswissen begann, mit der Erkundung der technischen Handhabung einer Kamera, der Ideenfindung und der Konzepterstellung des eigenen Beitrags fortgeführt wurde. Schließlich am dritten bez. vierten Tag stand der große Drehtag an und am Ende wurde alles am Computer zusammen geschnitten. Da jede Klasse in vier Arbeitsgruppen zu je 5 bis 7 Schüler eingeteilt war, entstanden insgesamt 12 kleine Projekte, die im Laufe der sieben Wochen 12 interessante aber zum Teil auch recht außergewöhnliche Magazinbeiträge zum Vorschein brachten. Trotz der vielen Anstrengung und Arbeit, hier sollen auch die Betreuer für ihren überdurchschnittlichen Einsatz erwähnt werden, waren alle Schüler von ihrem Produkt am Ende zufrieden und stolz so etwas selbst Zustande gebracht zuhaben. Die Beiträge wurden im Offenen Kanal gesendet und in der Ursulinenschule der Öffentlichkeit vorgeführt. Zudem wurde der beste Beitrag mit einem Preis und einer Urkunde prämiert.
Vieles spricht dafür dieses Projekt im nächsten Jahr zu wiederholen, denn solch ein auf die Medienkompetenz des einzelnen Schüler ausgerichtetes Projekt, das zugleich Fächer übergreifend gestaltet ist erweitert das schuleigene Unterrichtsangebot und qualifiziert die Ursulinenschule als eine Zukunfts orientierte Schule, in der eine nachhaltige Medienpädagogik ihren Platz gefunden hat. Ein besonderer Dank gehört Frau Sandra Bischoff von der LPR ( Landesanstalt für den privaten Rundfunk ), denn sie ermöglichte die großzügige finanzielle Unterstützung des Projekts durch die LPR.
Günter Edelmann
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The oscar goes to - Ein Beitrag von Ann-Kathrin Graf 10G3
Einführung in die Filmwelt - Ein Beitrag von Lisa Haust 10G3
Der Einführungstag - Ein Beitrag von Marion Eckhardt 10G3
Bericht zu den Projekttagen - Ein Beitrag von Carolin Ucke, Klasse 10G3
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