Ursulinenschule Fritzlar

Einweihungsfeier St. Cordula 2011 (2. Bauabschnitt) am 11. August 2011

Investition in die Zukunft – Beste Lernbedingungen für Schüler

Festliche Einweihung des Erweiterungsbaues St. Cordula an der Ursulinenschule  Fritzlar durch Domkapitular Rudolf Hofmann 

Zwei Jahre nach Einweihung von St. Cordula im Jahre 2009 durfte die Ursulinenschule am  vergangenen Donnerstag den Einweihungsgottesdienst zum Erweiterungsanbau von St. Cordula feiern.

In ihrer Begrüßung zeigte sich Schulleiterin Jutta Ramisch erfreut darüber, dass ab sofort zehn neue Klassenräume mit modernster Technik von den Schülern genutzt werden können. „Die hellen und freundlich gestalteten Lernräume schaffen eine gute Atmosphäre für unsere Schüler und Schülerinnen. Ihre funktionale Bausweise ermöglicht gute Bedingungen für das Lernen.“ Dem Architektenbüro Bieling und allen am Bau Beteiligten sei es gelungen, in der mittelalterlichen Dom- und Kaiserstadt Fritzlar ein Gebäude entstehen zu lassen, das eine Verbindung zwischen Tradition und Zukunft schaffe. Bürgermeister Karl-Wilhelm Lange sagte in seinem Grußwort, dass die „Ursulinenschule durch den fertig gestellten Neubau das modernste Schulzentrum der Region in Nordhessen“ sei.  

Das Bistum Fulda als Schulträger und das Land Hessen finanzierten den 2,1 Millionen Euro teuren Neubau. Leitender Schulamtsdirektor des Bistums Fulda Winfried Engel verwies in seiner Ansprache auf die Bedeutung von Privatschulen. Es sei wichtig, dass es neben den öffentlichen Schulen auch Privatschulen wie die Ursulinenschule gebe. „Sie sind eine Bereicherung für unser Bildungssystem.“ Vor dem Hintergrund möglicher Fördergeldkürzungen des Landes Hessen appellierte Engel, Privatschulen weiterhin zu fördern. Im Namen der Eltern bedankte sich die Schulelternbeiratsvorsitzende Monika Donhauser für die Bereitstellung der finanziellen Mittel. Man sehe, „dass dem Bistum Fulda die Ursulinenschule lieb und teuer“ sei. Schülervertreterin Anni Völkerding bedankte sich im Namen der Schüler für die neuen Klassenräume und für die Bereitstellung modernster Technik, die ein zeitgemäßes Lernen ermögliche.

 „Es fühlt sich gut an, wenn in uns investiert wird.“  

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand die Predigt und die Segnung des Neubaus durch  Domkapitular Rudolf Hofmann. Als Bauherr habe Gott Himmel und Erde geschaffen. Gottes Auftrag für die Menschen laute, auf dieser Erde Gott die Ehre zu geben. Dieser Auftrag gelte auch für die Schule. Für die Schüler formulierte er den Wunsch, „dass die jungen Menschen die christliche Freude in der Schule erfahren. Sie sind ein Geschenk Gottes!“  

Festlich umrahmt wurde der Festgottesdienst vom Schulorchester, unter der Leitung von Musiklehrerin Eva-Maria Heupts, und dem Musicalchor, unter der Leitung von Nils Knutzen. 

Gemeinsam gesungen wurde ein Kanon, den Musiklehrer Stefan-Josef Schmitt anlässlich der Einweihung komponierte. Dieser Kanon, so Domkapitular Hofmann, solle als „Motto“ der Ursulinenschule gelten.

 

Wenn Gott das Haus nicht baut, bauen die Bauleute vergebens.
Wenn Gott die Stadt nicht bewacht, wachen die Wächter umsonst.
Gott, erfülle alles mit deinem Segen!

Martin Baumann
   
  

               

               

               

       

       

Weg zur Segnung der neuen Räume

               

Segnung  durch Domkapitular Rudolf Hofmann

               

  

Rückkehr zum Festakt

         

 

Aus HNA-Fritzlar v. 12. August

von Olaf Delit

Neues Gebäude der Ursulinenschule: Freude über mehr Platz

Fritzlar. Das Ende für den provisorischen Bau der Ursulinenschule mit mehreren Klassenräumen ist gekommen. Am Donnerstag wurde der 2. Teil des Gebäudes St. Cordula eingeweiht. Damit stehen der Schule zehn weitere Klassenräume mit modernen elektronischen Tafeln zur Verfügung.

 

Froh über den Neubau: Jutta Ramisch und Uwe Dietrichkeit von der Schulleitung vor dem neuen Gebäude St. Cordula. Foto: Dellit

Das Provisorium war bereits 1990 gebaut worden und sollte ursprünglich nur bis zum Jahr 2000 nötig sein, erzählte Schulleiterin Jutta Ramisch. Doch nun steht der Abriss bevor. Der freie Platz soll dann genutzt werden, um das Sportgelände zu erweitern und neu zu gestalten. Drei Spielfelder sollen dort entstehen. Dank einer Art Untertunnelung von St. Cordula bleibt auch die 100-Meter-Laufbahn erhalten.

Der 2. Bauabschnitt des Gebäudes kostete 2,1 Millionen Euro, das Geld stammt aus dem Konjunkturprogramm und vom Bistum Fulda, das Träger der Schule ist.

Für die Schule bedeutet der Neubau auch, dass das alte Gebäude St. Wigbert in der Fritzlarer Altstadt weitgehend geräumt werden kann, Lehrküche und Werkräume bleiben vorübergehend noch dort. Das Wigbert-Gebäude steht zum Verkauf.

Die zehn Räume sorgen dafür, dass sich die Platzsituation für die 1109 Schüler deutlich entspannt. Unter anderem wird es so möglich, dass an anderer Stelle ein eigener Fachraum für Erdkunde entsteht. Der werde von den Geographielehrern zurzeit mit passendem Material eingerichtet, erläuterte Uwe Dietrichkeit, stellvertretender Schulleiter.

Auf die Architektur von St. Cordula habe sie positive Reaktionen erhalten, sagte Schulleiterin Ramisch. Die Verbindung von Tradition und Moderne sei geglückt. Der Neubau wurde mit einem Gottesdienst und einer Feierstunde eingeweiht, zu denen sich unter anderem Domkapitular Rudolf Hofmann angekündigt hatte.

Benannt ist das Haus nach der Heiligen Cordula, die der Legende nach von den Hunnen getötet wurde.