Einführung unserer neuen Schulleiterin Jutta Ramisch in ihr Amt
Start ins neue Schuljahr mit neuer Direktorin
Ursulinenschule: Amtseinführung Jutta Ramisch
Von Jochen Schneider (Heimatnachrichten)
Fritzlar: Es war bereits die zweite Phase ihres Wirkens als kommissarische Leiterin der Ursulinenschule. Kürzlich wurde Jutta Ramisch endlich zur Direktorin der christlichen Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe ernannt (wir berichteten.)
Am Montag diente der große Gottesdienst zum Schulanfang in der Turnhalle auch als offizielle Einführung der Lehrerin für Sport und Biologie als Direktorin in der Schule, die sich in Trägerschaften des Bistums befindet. Vor der versammelten Schülerschaft der Einrichtung mit 1.100 Schülern gratulierte Domkapitular Rudolf Hofmann aus Fulda in Vertretung des Generalvikars und im Namen des Bischofs. Er sagte, mit der jungen, drahtigen Frau Ramisch ziehe weibliches Verständnis in die Schulleitung ein. Auch Winfried Engel, Leiter der Schulamtsdirektion im Bistum und Personalchef Thomas Schlimme waren aus Fulda angereist, um der neuen Direktorin zu gratulieren. Werner Hebestreit, der in unserem letzten Bericht als Vorgänger Ramischs versehentlich nicht erwähnt war, gehört ebenso zu den Ehrengästen. Vor vielen weiteren Vertretern aus dem geistlichen, schulischen und politischen Leben Fritzlars hielt Jutta Ramisch ihre erste offizielle Rede als Schulleiterin. Sie griff das Motto des Schuljahresanfangs auf: „Jeder ist wichtig – als Schulgemeinschaft unterwegs.“ Das Schiff im Schulwappen sei Symbol für ein gemeinsames Ziel. Ramischs persönliches Ziel für ihre neue Aufgabe:
„Langfristig planen und lernen.“
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Dem Gottesdienst schloss sich ein Empfang im Verwaltungsbereich der Schule an.
![]() |
|
|
![]() |
|
|
|
|
|
|
![]() |
![]() |
|
|
|
|
|
|
|
|
HNA-Fritzlar Artikel vom 21. August 2007
,,… wenn die Gute liegt doch so nah!“
Jutta Ramisch wurde neue Schulleiterin an der Ursulinenschule
Gestern war Einführung.
Fritzlar. An der Fritzlarer Ursulinenschule kehren wieder geordnete Verhältnisse ein: Jutta Ramisch, die seit über einem Jahr als kommissarische Schulleiterin die Geschicke der größten katholischen Privatschule in der Region leitete, wurde gestern offiziell als neue Chefin vorgestellt und in ihr Amt eingeführt – mit vielen Gästen einem Gottesdienst und einem Empfang.
„Sie konnten bis heute ja schon
ein bisschen üben“, frozzelte Stadtpfarrer Conrad o. praem. In Anspielung auf
die lange Zeit als kommissarische Leiterin. Zuvor war Ramisch schon
Stellvertreterin von ihren Vorgängern Dr. Ralf Weskamp und Werner Hebestreit
gewesen.
„Ich bin eine von euch und bleibe auch eine von euch.“
Nachdem Dr. Weskamp im Juni vergangenen Jahres als Leiter zur Homberger
Theodor-Heuss-Schule gewechselt war, hatte sich die Suche nach einem Nachfolger
(oder einer Nachfolgerin) wohl zur Hängepartie entwickelt, sagte Conrad.
Schließlich jedoch habe man sich an Goethe orientiert: „Warum in die Ferne
schweifen, wenn das Gute ist so nah. “Ulrich Bock nahm das Wortspiel auf mit: „
Sieh, die Gute ist so nah!“
Die Kollegenschaft kann mit der Entscheidung ebenfalls gut leben: Prasselnden
Beifall bekam Mitarbeiter-Vertreter Rainer Weissenstein für seine Versicherung,
dass „wir alle Dich, liebe Jutta, unterstützen werden“. Was jetzt noch fehle, um
beruhigt weiterarbeiten zu können, sei ein kompetenter Stellvertreter.
Während Harald Gmeinwieser als Elternvertreter sich wunderte, dass es
tatsächlich Mühlen gebe, die noch langsamer mahlten als die sprichwörtlichen
Mühlen Gottes, freute sich Bürgermeister Karl-Wilhelm Lange über die gute Wahl.
Jutta Ramisch, deren Eltern und Geschwister ihre Einführung miterleben, bezeichnete gerührt das gegenseitige Vertrauen in der Schule als Geschenk. „Ich bin eine von Euch und bleibe auch eine von Euch“, versicherte sie ihren applaudierenden Kollegen.
(ula)
»
















