25-jähriges Dienstjubiläum von Karin Will

Liebe Karin,
ohne die eigene Person in den Vordergrund zu stellen oder mit lautstarken Worten auf sich aufmerksam zu machen, hast du dein 25-jähriges Dienstjubiläum erreicht.
Ohne großen Aufhebens verlief auch deine Anstellung an der Ursulinenschule.
Ein Gespräch mit Kurt Baumarth, der wusste, dass der neue evangelische Pfarrer vor Ort eine Frau mit Unterrichtsbefähigung Religion hat – ein Anruf von Sr. Angelika - sofortige Einstellung und Unterrichtsbeginn am nächsten Tag. Diese Begebenheit ereignete sich im Jahre 1982. Nach drei Jahren wurdest du in die Elternzeit entlassen, anschließend hast du wegen der Kindererziehung selbst gekündigt und ab 1992 wieder mit einer reduzierten Unterrichtsverpflichtung begonnen, die sukzessive auf eine volle Stelle erhöht werden konnte.
Du hast in all den Jahren alles so geregelt bekommen wie du es wolltest. So wurde dein Familienname zugleich Programm.
Dazu fällt mir ein Spruch des Musikererziehers August HALM ein:
„Ich will!
Das Wort ist mächtig spricht`s einer ernst und still;
Die Sterne reißt`s vom Himmel,
Das eine Wort: Ich will.“
Durch dein Fach Religion scheint dir das nötige Gottvertrauen gegeben zu sein, welches dich all die Jahre begleitet hat und dir die nötigen Kräfte verliehen hat, die dir abverlangt wurden.
Es ist ja auch nicht ganz so einfach, sich in dem Männerteam des Tutoriumjahrgangs durchzusetzen. Deinen Tutorien gibst du die nötigen Hilfen und fürsorglich fachkompetente Beratung. Die von dir gewissenhaft betreute Religionssammlung erfreut sich einer entsprechenden Ordnung und ist inhaltlich auf dem neuesten Stand. Viele Oberstufenkurse hast du in Religion unterrichtet, dass du auch ein zweites Fach hast, nämlich Englisch kompetent unterrichten kannst, dies ist erst in den letzten Jahren verstärkt wahrgenommen worden.
Liebe Karin!
Wir danken dir
für die bisher geleistete Arbeit.
Nach Dag Hammerskjöld: „Für das Vergangene Dank – für das Kommende – JA.“
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