4. Comenius RENDE-VOUZ im März 2011
England - ein Ausflug zu den
Kalorien?
English breakfast, snacks, lunch, afternoon tea with sandwiches and dinner with dessert – ein umfangreicher Speiseplan, der jedoch für keinerlei Zurückhaltung sorgte! Im Gegenteil: Jeder griff zu, als typical english cookies in der Bibliothek der Wolstanton High School serviert wurden – insbesondere wir Deutschen. Somit ist eine Gewichtszunahme von gefühlten 5 kg kein Wunder! Aus diesem Grund wäre eine Diätwoche beim nächsten RENDEZ-VOUS in Spanien Mitte Mai sicher sinnvoll. Ob dies bei den Mitfahrenden jedoch auf Begeisterung stößt, sei in Frage gestellt. Denn selbst, wenn der ein oder andere der England-Mitfahrer die nächsten Wochen auf sein Schnitzel verzichten wird, steht eines fest: Das Kennenlernen der jeweiligen Esskultur gehört bei Comenius dazu, schließlich ist das das Thema des Projektes.
Doch
mindestens genauso wie dies steht das Kennenlernen der verschiedenen
Nationalitäten im Vordergrund. Schließlich sorgte der explosive Mix von Briten,
Finnen, Franzosen, Spaniern und Deutschen für großes Gähnen bei Frühstück, da
noch bis spät in die Nacht geredet wurde – mehr oder weniger in englischer
Sprache. Jedoch war man durch die gemischtnationalen Zimmer auf seine
Englischkenntnisse angewiesen.
Zunächst
hatte wohl jeder kleine Startschwierigkeiten, denn wer geht schon gern von
allein auf einen waschechten Briten zu und hält lockeren Small-Talk mit
deutschem Akzent? Doch spätestens nach dem überraschenden „Welcome“ in der Main
Hall der High School war das erste Eis gebrochen: Britische Schülerinnen und
Schüler mit wehenden Flaggen in der Hand empfingen uns Freude strahlend und wir
wurden auf einem roten Teppich in die „Main Hall“ geführt, auf dem man sich
etwas wie das englische Hochzeitspaar William und Kate fühlte. Und wer weiß,
vielleicht war die Vermittlung dieser königlichen Atmosphäre ja Absicht, damit
wir uns im Klaren darüber waren, dass wir uns im Land der „royal family“
befinden? Wie besondere und willkommene Gäste fühlten wir uns allemal, denn
durch die Woche hindurch fanden wir immer Berichte oder Bilder zum
Comenius-Projekt, die in der gesamten Schule verteilt waren.
Jedoch
sorgten die Blicke der englischen Schüler zunächst für Unwohlbefinden bei
Finnen, Franzosen, Spaniern und uns Deutschen, denn schließlich war uns nicht
immer klar, dass wir wegen unserer fehlenden Schuluniform so neugierig beäugt
wurden. Doch auch wir tauschten Blicke untereinander aus, denn Schüler mit
Krawatte kennt man eigentlich nur aus dem TV.
Wie im
Film wirkte auch die englische Landschaft auf uns, bei der einige
Hobby-Fotografen durchaus auf ihre Kosten kamen. Strahlend grüner Rasen und
nahezu perfekte Reihenhäuser mit großen Gärten – diese makellose Idylle schien
mit dem tollen Wetter, das wir in der Woche im März hatten, geradezu
märchenhaft.
Diese Beschreibung trifft jedoch wohl am besten auf den Landsitz von Chatsworth zu. Das Schloss, welches für Mr. Darcsys Haus im Film „Stolz und Vorurteil“ mit Keira Knightley die Kulisse bot, versetzte uns bei der Besichtigung nahezu in eine andere Zeit. Und somit wurde an das Thema der Woche angeknüpft: das viktorianische Zeitalter. Das Hineinversetzen in einen jungen Kohlminenarbeiter oder das Besuchen solch einer Mine trug dazu bei.
Weniger viktorianisch war aber der „Eurovision Song Contest“, der am letzten Tag in der High School stattfand. Verschiedene britische „acts“ und je eine Aufführung jedes Landes sorgten für einen internationalen Nachmittag, welcher am Ende durch den Gesang von „We are the world“ mit allen Comenius-Gästen für erste Abschiedsstimmung sorgte...
Nach dieser Zeit, die so viele verschiedene Menschen fünf verschiedener Nationalitäten zusammen verbrachten, ist es also kein Wunder, dass bei der Abschlussdisco am Abend bereits die ersten Tränen flossen. Jedoch ist für alle Mitglieder eines klar: Das Comenius-Projekt verhilft zu internationalen Freundschaften, die oftmals auch privat erhalten bleiben, und sorgt für unvergessliche Zeiten. Und genau dies war auch der Fall beim 4. Comenius RENDEZ-VOUS in England.
Und nun heißt es „Bye Great Britain“ und „ Hola España!“
Isabel Wischler (9G1)
4. Comenius-Treffen in Wolstanton, England
URS-Botschafter sind von der britischen Insel zurück!
Nach sechs aufregenden Tagen hat uns der Kontinent wieder! Hinter uns liegt ein Ausflug in die viktorianische Vergangenheit (um 1900) der Region Manchester, in der besonders die Kohlminen und die Porzellanindustrie das Leben der dortigen Bewohner geprägt haben. Alle waren begeistert von der Landschaft, die so ganz der ähnelt, die man aus Rosamunde-Pilcher-Filmen kennt, und von dem Zusammensein mit den Comenius-Partnern. In Workshops und während der gemeinsamen Freizeit gab es genug Gelegenheit, sich über alles, was Jugendliche so beschäftigt, auszutauschen. Zu heißen Auseinandersetzungen hat auch die so andere Schulkultur an der Wolstanton High School in Newcastle-under-Lyme geführt. Nähere Informationen folgen in Kürze!
Birgit Anders, Comenius-Projektkoordinatorin

Vorfreude auf Wolstanton!
Comenen bei den Angelsachsen vom 13. bis 19. März
Nur noch ein paar Tage verbleiben bis zum 4. Comenius RENDEZ-VOUS in Großbritannien an der Wolstanton High in Newcastle-under-Lyme, ca. 250 Km nördlich von London. Am Sonntag, den 13.03.20011, geht es los.
Mit von der Partie sind neben den Lehrerinnen Fr. Anders und Fr. Beyer Schüler und Schülerinnen der 9G 1/2/3 und E2.
Wie bei jedem Treffen von Schülern und Lehrern aus den fünf Ländern (Finnland, Frankreich, Spanien, England und Deutschland) ist die Aufregung groß! Sicherlich werden wir zwischen traditionellen „teatimes“ und Workshops auch neue Erkenntnisse über das ‚viktorianische Zeitalter‘ erlangen und nebenher viele Jugendliche aus den unterschiedlichen Kulturen kennen lernen.
Auf dem Programm stehen außerdem gemeinsame Unternehmungen in die nähere Umgebung, aber im Vordergrund steht eindeutig das gemeinsame Arbeiten – und das alles auf Englisch. Wir sind gespannt, wie das klappt! Toll ist auch, dass wir mit unseren Partnern in einem alten College in gemischtnationalen Zimmern untergebracht sind – ob man da überhaupt zum Schlafen kommt?!
In den letzten Wochen bereiteten sich die Schüler der Ursulinenschule sehr intensiv auf die anstehende Reise über den Ärmelkanal vor - jeden Mittwochnachmittag kann man die gesamte Comenius-AG in der Mediothek antreffen, wo sie mit der Erstellung von Präsentationen zu verschiedenen Fragen beschäftigt sind.
Zum Beispiel: Wie ernährte
man sich, bevor es die Industrialisierung gab, und welchen Einfluss hat sie
eigentlich auf unsere Ernährung heute?
Schokolade wird sicherlich
in allen Ländern gegessen – aber wie wird für sie geworben? Unterscheidet sich
die Werbung für Schokolade in unseren Partnerländern?
Und als Letztes haben wir uns mit typisch deutschem Weihnachtsessen beschäftigt – dabei war die Frage: Woher kommen im Zuge der Globalisierung eigentlich die Zutaten? Wie weit sind sie gereist, bis sie auf einem unserem Teller gelandet sind?
Zudem trainieren diejenigen Schüler, die mit nach England fahren, schwer für den so genannten „Eurovision song contest“, bei dem die deutschen Vertreter es jedoch vorziehen zu tanzen, anstatt zu singen. Sie haben ein Medley aus verschiedenen Songs, die etwas zur deutschen Kultur beitragen, zusammengestellt – Nena mit „99 Luftballons“, Tokio Hotel (auch wenn das nicht jedermanns Geschmack ist – aber im Ausland gehört die Gruppe zu einer der wenigen, die bekannt sind), der Holzmichel (auch das ist nicht jedermanns Geschmack J) und Lena mit „Satellite“ – schließlich war sie auch beim (Grand Prix) Eurovision!
Ihr seht, wir haben eine spannende Woche vor uns! Lest in Kürze mehr über unsere Erfahrung bei den Angelsachsen.
Übrigens: Die Vorbereitungen für das nächste Projekt (Beginn im Schuljahr 2011/2012) laufen bereits. Wenn du dabei sein willst, wähl dich in die Comenius-AG ein. Nette Leute und die Teilnahme an einer der Reise in unsere Partnerländer warten auf dich!

Foto: von links Jan-Lukas von Bredow, Isabel Wischler, Laura Kiepe, Carolin
Schneidewind, Fr. Beyer, Timo Giese, Julia Splietorp, Yvonne Bischoff und Fr.
Anders.
Es fehlt Mia Schneider.
Für die Comenius-AG: Niklas Sonnenschein, Anni Völkerding, Fr. Anders
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