Ursulinenschule Fritzlar

1. Comenius-Treffen in Smermesnil, Frankreich

Begeisterte Schüler berichten…
27.09. - 01.10.2009

„Botschafter Ursulinenschule“ zu sein, das heißt zunächst einmal, eine tolle Zeit in einem anderen Land mit vielen verschiedenen Menschen aus unterschiedlichsten Nationen und Kulturen zu verbringen und sicherlich bleibende Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln. Innerhalb von drei Tagen und gefühlten dreißig Stunden zu Tisch erlebten wir eine kulinarische Reise durch die Regionen Frankreichs und einen angeregten Austausch mit unseren Partnerschulen aus Finnland, England, Spanien und natürlich Frankreich. Zusammen mit den anderen Schülern lernten wir während der anschaulichen Führungen und interessanten Besichtigungen viel über die Schönheit der Normandie. Leider waren unsere Französischkenntnisse teilweise nicht ausreichend, um die uns gebotene Informationsvielfalt aufzunehmen. Wir nehmen dies zum Anlass, weiter hieran zu arbeiten, was besonders für die Lateinschüler unter uns gilt.

Das Thema „Ernährung“ half uns dabei, ein gemeinsames Gesprächsthema zu finden.  Trotz einiger Kommunikationsprobleme sorgten der finnische Humor, die britische Begeisterungsfähigkeit ("oh that’s amazing, I love it!“), die spanische Leidenschaft (zum Beispiel für Fußball) und nicht zuletzt die französische Gelassenheit dafür, dass wir unglaublich schnell Freundschaft schlossen und es dementsprechend schwer war, sich so früh wieder voneinander trennen zu müssen. Besonders unsere ausländischen Zimmernachbarn, mit denen wir in nächtlichen Diskussionen Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede entdeckten, werden uns fehlen.      

Dadurch, dass die Franzosen uns voller Stolz und Elan ihr Heimatland und insbesondere ihren Käse, den sie mit Vorliebe bei feierlichen Zeremonien verehren, präsentierten, fiel es auch uns leichter, Deutschland als Land der kulturellen Vielfalt darzustellen.

Den Abschluss dieses erfolgreichen Treffens bildete die Aussicht auf das nächste „rendez-vous“ in Finnland im März 2010: In einem sehr anschaulichen und liebevollen Vortrag berichtete uns der finnische Schulleiter Heikki Magga unter anderem über seine Kindheit in Lappland und seine Wahlheimat Oulu, so dass wir alle vollkommen in Bann gezogen waren. Finnland scheint ein faszinierendes Land zu sein.

Vielleicht seid ihr ja diejenigen, die ihn zusammen mit den anderen Botschaftern dort im März 2010 besuchen werden. Wer weiß???

Edith Eike, Anni Völkerding (beide Klasse 10 G3)